Archiv

28.03.2008
Reichtum und Armut
Arbeitsmaterial für Gemeinden, Schulen und Gruppen

Derzeit nimmt das Thema Reichtum und Armut in der öffentlichen Diskussion einen breiten Raum ein. Man denke nur an die Debatte über Managergehälter, Unternehmensgewinne bei gleichzeitiger Ankündigung von Arbeitsplatzabbau, die Angst der Mittelschicht vor Verarmung.
Im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung gibt es noch Restbestände der Arbeitsmaterialien, die 2003 im Zusammenhang mit dem Erscheinen des Buches „Reichtum und Armut als Herausforderung kirchlichen Handelns“ entwickelt wurden.
Neben Gottesdienst- und Unterrichtsentwürfen für den Religions- und Konfirmandenunterricht kann man darin viele Fakten und Bausteine finden.

Das Materialheft kann beim Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung bestellt werden unter Pfeil oder telefonisch unter 06131 287440.
In Rechnung gestellt werden die Portokosten.

18.03.2008
Preis für den Dialog zwischen Naturwissenschaften, Religion und Geisteswissenschaften gewonnen
Arbeitsgemeinschaft aus Arnoldshain gewinnt „Continuation Program Award“

Die „Arbeitsgemeinschaft Wissenschaft-Mensch-Religion“ der Evanglischen Akademie Arnoldshain hat am 4. März 2008 den „Continuation Program Award“ in Höhe von fast 9.000 Euro gewonnen. Er wird im Rahmen der der Metanexus Global Network Initiative (MGNI) des Metanexus Institutes in Philadelphia, USA, vergeben. Beworben hatte sich die Arbeitsgemeinschaft mit ihren vier diesjährigen Veranstaltungen.
Lesen Sie Pfeil hier weiter.

18.03.2008
Wasser – Quell des Lebens
Internationaler Tag des Wassers am 22. März 2008
Umweltbrief

Seit 1992 wird jedes Jahr im März von den Vereinten Nationen der Internationale Tag des Wassers ausgerufen. Er soll Anlass sein, sich mit der Bedeutung des Wassers auseinander zu setzen und sauberes Trinkwasser nicht als selbstverständlich anzusehen.

Anregungen zur Auseinandersetzung erhalten Sie im „Umweltbrief“ von Gerhard Monninger, Beauftragter für Umweltfragen der Ev.-luth. Kirche in Bayern unter dem Titel „Wasser – Zur Quelle gehen“.

Den Umweltbrief finden Sie Pfeil hier.

14.03.2008
AUSBILDUNG PLUS
Im Jahr 2008 können wieder 8 zusätzliche Ausbildungsplätze gefördert werden

Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage entspannt hat, haben immer noch zu viele Jugendliche keinen betrieblichen Ausbildungsplatz. Dabei zählen besonders männliche Jugendliche mit einem schlechten oder keinem Hauptschulabschluss zu den Verlieren. Für sie konnten durch Ausbildung Plus mit Unterstützung der Hermann Schlegel-Stiftung bislang 35 zusätzliche Ausbildungsplätze im Gebiet der Ev. Kirche in Hessen und Nassau geschaffen werden.
Auch in desem Jahr können weitere 8 Ausbildungsplätze gefördert werden.

Weitere Informationen finden Sie Pfeil hier.
Das Antragsformular finden Sie Pfeil hier.

03.03.2008
Arbeitssuchende fragen – Führungskräfte antworten
Neue Veranstaltungsreihe im ZGV

Führungskräften mit Personalverantwortung einmal die Fragen stellen, für die in einem „echten“ Vorstellungsgespräch kein Platz ist – mit diesem Ansatz möchte das ZGV im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe Arbeitssuchende unterstützen.

Termine der Veranstaltung:

  • Donnerstag, 10. April 2008
  • Dienstag, 17. Juni 2008
  • Mittwoch, 24. September 2008
  • Dienstag, 9. Dezember 2008

jeweils 17.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im Zentrum gesellschaftliche Verantwortung, Mainz

Download Flyer

Weitere Informationen:
22.02.2008
KirUm – Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement
Aktionsjahr 2008 gestartet

In diesem Jahr veranstaltet das ökumenische Netzwerk KirUm bundesweit Fachgespräche und Workshops, die der Weiterentwicklung des nachhaltigen Wirtschaftens in der Kirche dienen sollen. Das Programm finden Sie unter Pfeil www.kirum.org

Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung ist seit 2006 Mitglied im Netzwerk. Beitrittsberechtigt sind Kirchen, einzelne Kirchengemeinden und kirchliche Organisationen. Das Netzwerk erarbeitet gemeinsame Qualitätsstandards im Umweltmanagement , sichert und verbreitet sie. Es schafft Vernetzungen und bietet die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches.
Mehr dazu unter Pfeil www.kirum.org

22.02.2008
Es wird immer Jugendliche geben, die Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen brauchen
Staatssekretär Andreas Storm besucht das Ausbildungsnetzwerk  st.ar.k

Bei seinem Besuch der ehrenamtlichen Ausbildungspaten im Netzwerk st.ar.k Ende Januar lobte der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Andreas Storm die Arbeit der Paten und Patinnen ausdrücklich. Er bedankte sich dafür, dass sie jungen Menschen eine Brücke in den Erwerbsprozess bauen.
Gefragt nach einem Konzept der Bundesregierung, der Jugendarbeitslosigkeit zu begegnen, verwies Storm auf die neue Qualifizierungsoffensive des Bundes (Pfeil www.bmbf.de/pub/qualifizierungsinitiative_breg.pdf). Auch wenn sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt etwas entspannt hat, so Storm, fehlen immer noch Lehrstellen für sog. Altbewerber. Gezielt sollen mit dem Programm Jugendliche, die schon länger eine Ausbildungsstelle suchen, gefördert werden.
Weitere Informationen zum Netzwerk st.ark unter Pfeil www.netzwerk-stark.de

22.02.2008
Vorankündigung: „Wie im Himmel so auf Erden“
Zu Christi Himelfahrt und zum Tag der Arbeit

In diesem Jahr fallen der 1. Mai und Christi Himmelfahrt auf einen Tag. Anlass für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der EKD Material für Aktionen und Gottesdienste zu veröffentlichen. Die Broschüre erscheint voraussichtlich Anfang März. Jeweils 3 gedruckte Exemplare werden vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung an die Dekanate der Ev. Kirche in Hessen und Nassau verschickt.
Darüber hinaus kann die elektronische Version der Arbeitshilfe beim Zentrum vorbestellt werden unter Pfeil h.muench@zgv.info

06.02.2008
Familien stärken

Eine Herausforderung für kommunale Netzwerke

Am 22. Januar 2008 trafen sich in Mainz  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von lokalen Netzwerken für Famile in Rheinland-Pfalz zu einem Studientag. Hauptreferent war Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Jugend- und Familienforscher an der Universität Bielefeld, einem  Mitwirkenden an der Studie „Kinder 2007“. Er betonte die  hohe Bedeutung von Familien für die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern. Es leben gut 75% aller Kinder gemeinsam mit ihren beiden leiblichen Eltern, aber andere Familienformen gewinnen an Bedeutung.
Mehr zu dem Vortrag und zu dem Studientag lesen Sie Pfeil hier.

Eine Dokumentation wird derzeit erarbeitet und in Kürze unter Pfeil www.lokale-buendnisse-rlp.de eingestellt.
Mehr zu der Studie „Kinder 2007“ finden Sie unter Pfeil www.worldvisionkinderstudie.de
28.01.2008
Über Globaliserung, Mindestlöhne, Sonntagsschutz und Bildung

Unternehmerverbände und evangelische Kirchen aus Rheinland-Pfalz im Dialog am 21. Januar 2008 in Mainz

Die Folgen der Globalisierung, Mindestlöhne, der Sonntagsschutz und das Thema Bildung standen auf der Tagesordnung bei dem Meinungsaustausch, zu dem sich am 21. Januar 2008 die Spitzen der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und das Präsidium der Landesvereinigung der rheinland-pfälzischen Unternehmerverbände (LVU) in Mainz trafen.

Im Rahmen der Diskussion über die Auswirkungen der Globalisierung betonte der Präses der Ev. Kirche im Rheinland Nikolaus Schneider, dass die Kirchen Globalisierung nicht grundsätzlich negativ betrachteten, da sie sich selbst in weltweite Beziehungen eingebunden und mit Menschen in allen Teilen der Welt geschwisterlich verbunden fühlten. Die weltweiten Beziehungen bedeuteten aber eine Gestaltungs- und Ordnungsaufgabe für das Ganze. Dafür müssten teilweise erst noch geeignete Instrumente und Institutionen entwickelt werden. Dies werde aktuell durch die mangelnde Kontrolle der internationalen Finanzmärkte und die weltweiten Schäden, die durch die Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt ausgelöst würden, deutlich.
Lesen Sie Pfeil hier weiter.

25.01.2008
Armut hat viele Gesichter
Gemeinsam aktiv für Kinder

Ende Januar startet das Zentrum Bildung in Kooperation mit dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN die Aktion „Armut hat viele Gesichter – gemeinsam aktiv für Kinder“.
Ziel ist es in ev. Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen, den Blick auf die Lebenssituation und das Lebensumfeld von Kindern zu lenken. Es sollen neue Projekte angestoßen und bereits bestehende sichtbar gemacht werden.
Wir laden Sie ein, sich mit Ihren Projekte oder Ideen an einem Wettbewerb zu beteiligen.
Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.zentrumbildung-ekhn.de oder im Aktionsheft, das Pfeil hier zum Download bereit steht.

25.01.2008
Das Ausbildungsnetzwerk st.ar.k erhält Spende
Die PDS Bank Hessen-Thüringen unterstützt die
Arbeit der Patinnen und Paten

„Es ist ein Anliegen der Stiftung MitMenschen, benachteiligten Jugendlichen einen Weg in die Gesellschaft zu ebnen“, so Herr Dillmann, Bereichsleiter der PSD Bank Hessen Thüringen, bei der Übergabe der Spende in Höhe von 10.000 Euro an das Ausbildungsnetzwerk st.ar.k. .Die Stiftung der PDS-Bank unterstützt Organisationen und Einrichtungen, die im Sinne und Geiste ihrer Philosophie den betroffenen Jugendlichen eine Chance für ihr noch junges Leben geben.

Die Patinnen und Paten im Ausbildungsnetzwerk st.ar.k (Starkenburger Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft) der EKHN haben in den letzten 10 Jahren über 100 Jugendliche in eine Ausbildung vermittelt. Diese sehr anspruchsvolle ehrenamtlich geleistete Arbeit, bedarf auch der fachliche Unterstützung und Weiterbildung. Wir freuen uns, das wir dank dieser Spende , die Patinnen und Paten bei der Integration von Jugendliche noch besser unterstützen können, so Heike Miehe, Geschäftsführerin des Netzwerkes st.ar.k.

21.12.2007
Flughafenausbau: Nachbesserungen notwendig
Evangelische Kirche sieht planmäßige Ausnahmen bei Nachtflügen als zu hoch an

Der Propst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Sigurd Rink (Wiesbaden), hat kurz nach der Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses am heutigen Dienstagmorgen zum Ausbau des Frankfurter Flughafens die Position der Kirchenleitung der EKHN deutlich gemacht: Positiv sei hervorzuheben, dass der Planfeststellungsbeschluss sich weitestgehend an die Beschlüsse des Regionalen Dialogforums halte. „Man soll die Planfeststellung nicht als Ganzes verwerfen“, äußerte sich der Kirchenvertreter. Er stelle gleichzeitig fest, die durch Hessens Wirtschaftminister Dr. Alois Rhiel heute genehmigte Planfeststellung müsse nachgebessert werden. Das Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr sehe jetzt 17 planmäßige Ausnahmen vor. Diese Zahl sei noch immer zu hoch. Die evangelische Kirche sei gemäß der Gespräche im Dialogforum von einem völligen Nachtflugverbot – dem Verzicht auf sämtliche planmäßigen Flüge - ausgegangen. „Jede Flugbewegung in der Mediationsnacht ist eine zuviel“, urteilte Rink. Die Nachtruhe der Anwohner des Flughafens bleibe ein hohes Gut. Der Propst begrüßte die Ankündigung des Wirtschaftsministeriums, die neue Landebahn Nordwest zwischen 23 und 5 Uhr komplett zu schließen. Der Propst für Süd-Nassau, Rink, vertritt im Auftrag der Kirchenleitung seit dem Jahr 2000 die EKHN im Regionalen Dialogforum.

21.12.2007
Wahlbeteiligung und Demokratieverständnis
Perspektiefe Nr. 16 erschienen

Ende Januar 2008 wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Anlass für uns, diese Ausgabe von Perspektiefe unter das Thema „Wahlbeteiligung und Demokratieverständnis zu stellen. Wir fragen danach, ob der Rückgang der Wahlbeteiligung ein Ausdruck von Normalität oder Politikverdrossenheit ist. Ein weiterer Beitrag plädiert dafür, die „Macht der Stimme“ zu nutzen und abschließend beschäftigen wir uns mit theologischen Überlegungen zur demokratischen Verfassung des Staatswesens. Perspektiefe Nr. 16 finden Sie hier

06.12.2007
Zerissenes Land – Perspektiven der deutschen Einheit
Jahrbuch Gerechtigkeit III erschienen

31 kirchliche Herausgeber und Institutionen legen mit dem neuen Jahrbuch Gerechtigkeit eine Bestandsaufnahme zur Situation der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor. „Siebzehn Jahre nach der Wiedervereinigung ist der Riss zwischen West- und Ostdeutschland noch längst nicht geschlossen. Er wird sogar breiter. Zugleich haben sich die regionalen Ungleichheiten in den neuen Bundesländern verschärft. Wenige Regionen zählen zu den Gewinnern, viele zu den Verlierern. Deshalb sind neue Initiativen zur Überwindung des Risses zwischen West- und Ostdeutschland dringend erforderlich“, betont Klaus Heidel von der Werkstatt Ökonomie, Heidelberg, bei der Übergabe des Jahrbuches Gerechtigkeit III an Bundestagsvizepräsident Dr. Wolfgang Thierse in Berlin.

Die ausführliche Pressemitteilung lesen Sie hier.

Das Jahrbuch Gerechtigkeit kann beim Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung zum Preis von 13,90 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden. Irmgard Reuter, Tel.: 06131 287440 oder i.reuter@zgv.info

30.11.2007
„Licht aus! Für unser Klima“
Weltweiter Klima-Aktionstag am 08. Dezember 2007

Dr. Hubert Meisinger, Referent für Umweltfragen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, ruft die Gemeinden, aber auch alle Christinnen und Christen auf, sich an der Aktion „Licht aus! Für unser Klima“ zu beteiligen ( www.lichtaus.info). Zwischen 20.00 und 20.05 Uhr sollen am 8. Dezember für fünf Minuten alle Lichter ausgeschaltet werden – möglicherweise auch die Außenbeleuchtung großer Kirchen. Meisinger sieht darin ein „sichtbares“ Zeichen, auf die Bedeutung des Klimaschutzes hinzuweisen, gerade auch angesichts des Weltklimagipfels, der vom 3.-14. Dezember 2007 auf Bali stattfinden und auf dem über ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll beraten werden wird – tägliche Infos dazu finden sich unter www.eed.de/klima.

Des Weiteren schlägt Meisinger vor, in den Gottesdiensten am 2. Advent Bezug zu nehmen auf den Aktionstag und die Klimakonferenz auf Bali. Anregungen zu nachhaltigen und ökologischen Aspekten für die Predigten im Kirchenjahr können dem Band „nachhaltig predigen“ entnommen werden, der im ZGV erhältlich oder über www.umdenken.de im Internet zugänglich ist.

30.11.2007
Klimaschutz jetzt!
Ev. Kirche in Hessen und Nassau tritt Klimaalllianz bei

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wird auf Beschluss der Kirchenleitung am 1. Januar 2008 dieser Klima-Allianz beitreten – darauf weist der Referent für Umweltfragen im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Dr. Hubert Meisinger, hin. Sie reiht sich damit ein in eine breite gesellschaftliche Bewegung für konsequenten Klimaschutz. Die Positionen der Klimaallianz finden Sie hier.

In Deutschland ruft die „Klima-Allianz“ zur Teilnahme auf, vor allem an zwei Demonstrationen – am Brandenburger Tor in Berlin und vor dem Neubau eines Braunkohlekraftwerkes in Neurath bei Düsseldorf ( www.die-klima-allianz.de), zu der auch die Beteiligung über eine Online-Menschenkette möglich ist ( www.klima-aktion.de).

05.11.2007
Computerspiele
Faszination und Irritation

Michael Grunewald (Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung), hat gemeinsam mit Margrit Frölich (Ev. Akademie Arnoldshain) und Ulla Taplik (Zentrum Bildung) ein Buch zum Thema Computerspiele herausgegeben. Darin geht es, beleuchtet von verschiedenen Autorinnen und Autoren um die Faszinationskraft von Computerspielen und die Irritationen, die sie hervorrufen. Das Buch ist ein Plädoyer für eine differenzierte Auseinandersetzung rund um dieses Medium. Es soll Menschen unterstützen, die sich dem Thema annähern möchten. Es ist über den Buchhandel zum Preis von 12,90 € zu beziehen.

M. Frölich/M.Grunewald/U.Taplik (Hrsg.): Computerspiele – Faszination und Irritation
ISBN: 987-3-86099-733-8 Verlag Brandes & Apsel, Frankfurt/ Main

02.11.2007
nachhaltig predigen –
Predigtanregungen zum Kirchenjahr unter ökologischen Gesichtspunkten

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Kirchenjahres steht eine neue Ausgabe von „nachhaltig predigen“ zur Verfügung – Predigtanregungen, die die Lesungen und Predigttexte der einzelnen Sonntage des kommenden Kirchenjahres 2007/08 unter ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten durchleuchten und vielfältige Anregungen zu den Themen Ökologie, Gerechtigkeit und Frieden für die Predigt liefern.

„nachhaltig predigen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsstellen für Umweltfragen der Bistümer Limbrg, Mainz und Trier sowie der Landeskirchen in Hessen und Nassau, der Pfalz und im Rheinland. Angeregt wurde das Projekt von der Landeszentrale für Umweltaufklärung des Landes Rheinland-Pfalz (LZU), die es auch finanziert. Fachlich begleitet wird das Projekt durch Roland Horne, Leiter der LZU, und Michael Rentz, Energie- und Umweltberater aus Dreieich, der für die Gesamtkoordination verantwortlich ist.

Eine gedruckte Version kann im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung kostenlos bestellt werden – Ansprechpartner sind Dr. Hubert Meisinger, Referent für Umweltfragen im ZGV, und Gudrun Hofmann, Tel. 06131-2874433 bzw. . Im Internet sind die Predigtanregungen nachzulesen unter www.umdenken.de/predigen.

Flyer "nachhaltig predigen"

16.10.2007
Debatte zum Klimawandel
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten zeigt Defizite auf

Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD beobachtet in der Debatte zum
Klimawandel neben vielen guten Ansätzen auch Defizite. Diese Defizite zu benennen und an ihrem Abbau zu arbeiten, hält sie für eine besondere Aufgabe der Kirchen.
Die Bemühungen der Bundesregierung zeigen nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft grundsätzlich in die richtige Richtung, die Problematik ist erkannt und die gesetzten Ziele können unterstützt werden.
Allerdings hat sie bei den Wegen, die zu den Zielen führen sollen, erhebliche Zweifel.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft.

05.10.2007
Öffentliche Hand muss ihr Tätigkeitsfeld ausweiten und nicht verkleinern
Tagung des DGB Hessen und des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN zu Folgen von Privatisierungen und den Aufgaben des Staates
Auf großes Interesse stieß eine Fachtagung des DGB Hessen und des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (ZGV) zu den Folgen der Privatisierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen am Samstag in Frankfurt. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich rege an den Debatten in Arbeitsgruppen und im Anschluss an die Vorträge. Aus gutem Grund werden Bildungs-, Gesundheits- und Versorgungsleistungen als öffentliche Aufgaben betrachtet und das müssen sie auch bleiben, stellte Brigitte Bertelmann vom ZGV fest. Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht zu Kunden gemacht werden, denen bestimmte Leistungen nur nach Maßgabe ihrer Kaufkraft zugänglich sind. Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.
17.09.2007
Aufschwung! Auch auf dem Arbeitsmarkt?
Perspektiefe Nr. 15 ist erschienen

Alle reden vom Aufschwung. Was ist Aufschwung überhaupt? Kommt der vielbeobachtete Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt an und wie wird er von den Internehmen wahrgenommen? Darüber sprachen wir mit dem Leiter der Arbeitsagentur Rheinhessen, Walter Fries und dem Geschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, Dr. Rainer Behrend.

Zum Inhalt geht es hier.

14.09.2007
Mit glühendem Herzen und ruhiger Beharrlichkeit für die Schöpfung

Der Pionier für Umweltbewusstsein und eine Gründerfigur der Umweltbewegung Pfarrer Kurt Oeser ist am Samstag, den 08. September 2007 verstorben. Durch ihn hat die Verantwortung für die Schöpfung einen festen Platz in der Kirche gefunden.

mehr.

31.08.2007
"Ich hab es mir nicht ausgesucht"
Ergebnisse der 2006 durchgeführten Hartz IV Befragung liegen vor

„Hartz IV“ und „ALG II“ sind zu Schlagworten geworden, von denen jede/r ein eigenes Verständnis hat, was sie bedeuten. Doch wie genau erleben direkt Betroffene diese Lebenssituation?
Um sich davon ein Bild zu machen, hat Anne Ames, Sozialwissenschaftlerin aus Frankfurt, im Auftrag des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung eine Fragebogenerhebung unter Arbeitslosengeld II Beziehern und Bezieherinnen im Kirchengebiet der EKHN durchgeführt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Insgesamt 285 Menschen aus Hessen und Rheinhessen haben die zahlreichen Fragen beantwortet. Ihnen gilt ein herzlicher Dank.

Eine Kurzfassung lesen Sie hier.
Den vollständigen Ergebnisbericht lesen Sie hier.

17.08.2007
Raumentwicklung sozial- und umweltverträglich gestalten
Neun Anforderungen der Ev. Kirche in Hessen und Nassau an den Regionalplan Südhessen

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum Regionalplan Südhessen/Regionaler Flächennutzungsplan nimmt die Ev. Kirche in Hessen und Nassau, vertreten durch die Pröpstin für Starkenburg, Karin Held Stellung. Ausgangspunkt: Eine Regionalplanung wird daran gemessen, ob sie allen Menschen der Region eine gute Zukunft aufzeigt. Christinnen und Christen vertrauen darauf, dass Gott für jeden Menschen eine gute und selbstbestimmte Lebensperspektive will. Daraus ergeben sich neun Anforderungen an den Regionalplan. Beispielsweise sollen die soziale Infrastruktur und kulturelle Angebote in die Planung einbezogen werden, der Flächenverbrauch minimiert und ländliche Räume gestärkt werden.
Die neun Anforderungen lesen Sie hier als Kurzfassung.
Die Langfassung finden Sie hier.

09.07.2007
Parteilichkeit zugunsten sozial benachteiligter Menschen und
strukturschwacher Räume

Stellungnahme der Ev. Landeskirchen in Rheinland-Pfalz zum Landesentwicklungsprogramm IV

Im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahrens zum Entwurf des Landesentwicklungprogrammes Rheinland-Pfalz nahm die Ev. Kirche in Hessen und Nassau besonders zu zwei Aspekten Stellung. Sie spricht sich dafür aus, dass Mindeststandards der Daseinsvorsorge gesichert werden unter Nutzung von Instrumenten der räumlichen und zeitlichen Flexibisierung. Das heißt beispielsweise für dünnbesiedelte Regionen, dass Schülermesszahlen für Grundschulklassen herabgesetzt werden oder dass Pflegesätze im Bereich der ambulanten Betreuung erhöht werden, wenn dort durch lange Anfahrtswege ein wesentlich höherer Zeitbedarf pro Pflegebedürftigen entsteht.

Darüber hinaus sieht die Ev. Kirche in Hessen und Nassau eine herausragende Aufgabe des 21. Jahrhunderts darin, die Versiegelung der Böden zu stoppen. So wird seitens der Kirche stark empfohlen, dass das Land Rheinland-Pfalz auf Landesebene verbindliche quantitative Ziele samt konkretem Zeitplan für die Reduzierung des Flächenverbrauchs erstellt.

Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier.

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