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Fortbildungstage für Ausbilder und Ausbilderinnen
Neben Lehrern und Sozialarbeitern übernehmen heute mehr denn
je AusbilderInnen eine wesentliche erzieherische Funktion, um Jugendliche
für Gesellschaft und Berufsalltag zu qualifizieren. Insbesondere
in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten und in der
handwerklichen Ausbildung haben sie es mit einem Klientel zu tun,
das erhebliche Defizite im Sozialverhalten und in den verschiedensten
beruflichen Kompetenzen aufweist. Die Anleiter selbst haben in ihrem
sie fordernden Berufsalltag neben einer hohen fachlichen Kompetenz
einen erheblichen Unterstützungsbedarf was pädagogische
und methodische Fähigkeiten betrifft.
Die Fortbildungstage des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung
für AusbilderInnen, ausbildende MitarbeiterInnen und FachanleiterInnen
haben das Ziel die berufliche und pädagogische Handlungsfähigkeit
im Umgang mit den Jugendlichen zu erweitern.
Hierbei geht es vor allem um folgende Themenbereiche:
- Motivation und Kommunikation in der Berufsausbildung
- Vergewisserung über Motivationsfaktoren, Reflexion Lebensphase
Adoleszens und Jugendalter, Gesprächsführungskompetenz
- Ausbilder als Lernberater: Welche Rolle nehme ich als AnleiterIn
ein? Was bedeutet Vorbildfunktion und die Rolle des Lebensbegleiters?
- Soziales Lernen in der Berufsausbildung
- Lernen in der Gruppe, Teamarbeit und Teamleitung, Wertevermittlung
in sozialer Gemeinschaft, Konfliktregelung und Mediation.
Bearbeitet werden diese Inhalte in der Regel in zwei bis vier aufeinander
aufbauenden Modulen à 2 Tagen.
Bisherige Teilnehmer an den Ausbildungstagen:
- Jugendwerkstatt Gießen und Neue Arbeit Vogelsberg
- Personal- und Ausbildungsamt der Stadt Offenbach
- Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bensheim
Weitere Informationen bei Michael Grunewald,
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