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Politische Bildung mit Jugendlichen umfasst die gesamte Lebenswelt
der Jugendlichen. Alle Themen der Jugendlichen haben politische
Relevanz. So ist beispielsweise eine junge Hauswirtschafterin von
den politischen Diskussionen und Entscheidungen um gesunde Ernährung,
Gentechnik, Abfallwirtschaft betroffen. Sie organisiert in Großküchen
oder Kleinhaushalten den Einkauf, die Entsorgung. Ein junger Computerspieler
wird davon beeinflusst, welche politische Stimmung in der Gesellschaft
zum Thema Computerspiele herrscht.
Daran ansetzend verbinden wir in unseren Veranstaltungen die Interessen
der Jugendlichen an der Gestaltung ihres Lebens mit den gesellschaftlichen
Diskussionen, die ihre Lebenswelt berühren.
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Besuch
des Bundestags-abgeordneten |
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Beispiel: Wir fuhren mit einer Gruppe Auszubildender der Hauswirtschaft
aus Bensheim im Juni 2003 nach Berlin, um dort gesellschaftspolitische
Vorgänge zu thematisieren. Wir besuchten eine Bundestagsabgeordnete,
um über die "Politikverdrossenheit", den "Euro"
und das "Dosenpfand" zu sprechen, wir besichtigten eine
biologische Großbäckerei um dort "gesunde Ernährung"
erfahrbar und besprechbar zu machen. Um ihre eigene Ausbildungssituation
reflektieren zu können führten wir einen Besuch in einer
Ausbildungswerkstatt für Hauswirtschafterinnen durch.
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Besichtigung
einer Grossbäckerei |
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Politische Bildung muss, will sie dauerhaft wirken, immer auch
geknüpft sein an die Erfahrungen und Erlebisse der Jugendlichen.
Diese aufzunehmen und die Jugendlichen zu bestärken, sich in
gesellschaftliche Debatten mit ihrer Stimme einzubringen ist unser
Methode. Wenn Jugendliche ihre eigenen Standpunkte entwickeln lernen
und ihre Positionen in die Diskussionen einbringen ist unser primäres
Ziel erreicht, dann ist politische Bildung lebendig.
Weitere Informationen bei Michael Grunewald,
m.grunewald@zgv.info
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