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05.01.2007
Wenn Zugochsen nicht mehr gefragt sind
Das Murnau-Werdenfelser Rind ist
Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2007


Kraftstrotzende Ochsengespanne mit Murnau-Werdenfelsern vor dem Wagen gehören der Vergangenheit an. Die Motorisierung der Landwirtschaft mit Schlepper und Transportwagen löste die Zugtiere ab. Auch die Milchleistung der Kühe ist zu gering, als dass sie mit den modernen Spitzenkühen mithalten könnten. Auf ganze 129 Kühe und 6 Bullen ist der derzeitige Bestand dieser traditionsreichen bayerischen Rinderrasse gesunken.

Das Murnau-Werdenfelser Rind steht in der Roten Liste in der Kategorie 1 (extrem gefährdet) und wurde von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) zur "Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2007" genannt. Diese Wahl findet seit dem Jahr 1984 und steht exemplarisch für die Vielfalt unserer heimischen Nutztierrassen, die es im Sinne der Agrarbiodiversität zu erhalten gilt.

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Weitere Informationen über bedrohte Tierarten erhalten Sie bei der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. unter www.g-e-h.de

24.08.2006
Das Für und Wider der Getreideverheizung
Eine Stellungnahme des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung im Auftrag der Kirchenleitung

Der Klimawandel ist eine der größten internationalen Zukunftsherausforderungen. Die Klimaveränderung bedroht die Lebensqualität der jetzigen und zukünftigen Generationen sowie die Stabilität der Großökosysteme der Erde. Der Klimaschutz hat für die Kirchen einen sehr hohen ethischen Stellenwert.
Derzeit stößt die Verbrennung von Getreide zur Wärmegewinnung auf breite gesellschaftliche Abwehr. Die Ablehnung bezieht sich hauptsächlich auf die Themen „Weltweite Unterernährung“, „Wertschätzung von Lebensmitteln“ sowie „kultureller und christlicher Symbolwert des Getreides“.
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Eine Arbeitshilfe zum Thema „Für und Wider Getreideverheizung“ finden Sie hier.

09.03.2006
Keine Gentechnik auf Feldern und Tellern
Auch Evangelische Dekanate in Hessen beteiligten sich am bundesweiten Aktionstag gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO)

Überlebensgroß warnte ein Maiskolben auf dem Mauritiusplatz in Wiesbaden vor dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und Passanten konnten darüber abstimmen, ob sie Gentechnik in ihrem Essen haben wollen oder nicht. In Wehrheim luden die Biobauern Erich Paul Etzel und Gerhard Heinrich und Alexander Dietz, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Ev. Dekanat Hochtaunus zur Pressekonferenz ein. In Gießen informierte die evangelische Kirche zusammen mit der Verbraucherzentrale und dem BUND in der Fußgängerzone über Gentechnik und boten den Passanten biologisch erzeugte Häppchen an. Auch das Ev. Dekanat Darmstadt Stadt klärte Besucher über GVO-Anbau auf und sammelte Unterschriften.
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Bilder des Aktionstages aus Wiesbaden, Gießen, Darmstadt und Wehrheim finden Sie hier.
Informationen bei Dr. Maren Heincke, 06131 2874447 oder
17.01.2006
30 Organisatoren starten Kampagne gegen „Terminator-Technologie“

Gentechnisches Verfahren gefährdet weltweite Ernährungssicherheit

In einer gemeinsamen Kampagne fordern mehr als 30 Organisationen, darunter auch eine Reihe evangelische Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Entwicklungspolitik und Umweltschutz, die so genannte „Terminator – Technologie“ weltweit zu ächten. Mit diesem neuen gentechnischen Verfahren wollen Saatgutkonzerne Pflanzen unfruchtbar machen und damit verhindern, dass Landwirte einen Teil ihrer Ernte aufbewahren und im folgenden Jahr als Saatgut verwenden. Bisher wird die Anwendung dieser Technik durch ein Moratorium der Biodiversitätskonvention verhindert, doch diese ist in Gefahr.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Organisationen und
Hintergrundinformationen.

Für Rückfragen steht Dr. Maren Heincke zur Verfügung, Tel.: 06131 2874447 oder