Umweltberatung in der EKHN

Was ist kirchliche Umweltberatung?
Kirchengemeinden nutzen die Umwelt: sie bauen, renovieren, heizen und beleuchten, feiern, fahren und kopieren. Bei all dem werden endliche Rohstoffe verbraucht, Luft, Boden und Wasser belastet, Tiere und Pflanzen in ihren Lebensmöglichkeiten gefördert oder gefährdet. Das "Wie" und "Wie viel" ist uns nicht gleichgültig. Im Gegenteil: Kirchenvorstände benennen Umweltbeauftragte, und Umweltgruppen nehmen sich oft schon seit Jahren der Umweltverantwortung an. Landeskirchliche Beschlüsse und Empfehlungen - wie die Ökologischen Leitlinien der EKHN - helfen dabei, Defizite aufzufinden und Ziele zu formulieren.
Kirchliche Umweltberatung bietet Kirchengemeinden und Einrichtungen ihre Mithilfe an bei Einzelproblemen (welche Baustoffe sind umweltverträglich?) oder Projekten (Energiesparkonzept, Umgestaltung der Außenanlagen).

Wer sind die kirchlichen Umweltberaterinnen und -berater?
Es sind engagierte Christinnen und Christen aus verschiedenen Berufsfeldern: Baufachleute, Küster, Chemiker, Landschaftsplaner, Gärtner, Elektrotechniker, Theologen, Pädagogen. Sie alle haben in ihrer Freizeit und mit erheblicher finanzieller Eigenbeteiligung eine vierjährige Fortbildung absolviert und wurden von der Kirchenleitung beauftragt. Sie werden begleitet und unterstützt vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung - Referat Umwelt.

Wer kann kirchliche Umweltberatung in Anspruch nehmen?
Kirchengemeinden und Einrichtungen wenden sich an das Referat Umwelt. Die Fragen werden dann entweder sofort beantwortet oder es wird ein Vor-Ort-Termin vereinbart mit einer Umweltberaterin/ einem Umweltberater aus der Region.

Was kostet kirchliche Umweltberatung?
Erstberatungen sind kostenlos. Bei umfangreicheren Vor-Ort-Terminen vereinbaren wir die Erstattung der Fahrt- und Sachkosten und gegebenenfalls eine Aufwandsentschädigung, die sich an den Aufwendungen und den eingesparten Kosten orientiert (vergleichbar den Aufwendungen für die Gemeindeberatung).

Zu welchen Themen kann kirchliche Umweltberatung Hilfe anbieten?

  • Abfallkonzepte
  • Bauen und Renovieren
  • Beschaffung von Büroartikeln
  • Energieeinsparung
  • Nahrungsmittel für Gemeindefeste
  • Naturnahe Außenanlagen
  • Pachtverträge
  • Regenwassernutzung
  • Sonnenenergie-Nutzung
  • Wassereinsparung

Hinweis:
Die nächste Fortbildungsreihe „Umweltberatung in der Kirche“ beginnt im Juli 2004 und dauert bis Herbst 2006. In acht Einheiten werden Kenntnisse über ökologische Außengestaltung, Bauprojekte, Umweltmanagement und vieles mehr vermittelt.
Ausführlichere Informationen erhalten Sie beim Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung.

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