„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Timotheus 1,7)


Projekt: Demokratie stärken

Christinnen und Christen bringen sich aus ihrem Glauben heraus vielfältig in die Gesellschaft ein. Um die Demokratie in Zeiten von Populismus und gesellschaftlicher Spaltung zu stärken, helfen einerseits Nächstenliebe und andererseits Klarheit gegenüber Ideologien der Ungleichwertigkeit. Denn vor Gott sind alle Menschen gleich.

In diesem Sinne fördert das bis Mitte 2023 laufende Projekt „Demokratie stärken“ die demokratische Kultur in der Gesellschaft  und setzt sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein.

Als Referent, Gesprächsteilnehmer oder Organisator ist Matthias Blöser an Veranstaltungen, politischen Diskussionen und Beratungsprozessen beteiligt. Er unterstützt und vernetzt insbesondere Aktive in den Dekanaten der EKHN und arbeitet mit kirchlichen und anderen zivilgesellschaftlichen sowie staatlichen Akteuren für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit.

Nächstenliebe leben. Klarheit zeigen

Grundlage christlichen Glaubens und Handelns ist das biblische Gebot der Nächstenliebe. Christ*innen sind angesprochen, in Nächsten und auch im „Fremden“ sich selbst zu erkennen. So  können Christ*innen Nächstenliebe leben und zugleich Klarheit gegenüber Menschenfeindlichkeit zeigen. Die frohe und befreiende Botschaft des Evangeliums ruft  dazu auf, die Würde eines jeden Menschen zu achten und zu verteidigen. Menschen sind vielfältig und gleichwertig zum Ebenbild Gottes geschaffen. Ideologien der Ungleichwertigkeit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind aus christlichem Verständnis abzulehnen.

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Mit diesem Satz spricht Apostel Paulus seinem Täufling Timotheus Mut zu. Der Glaube kann in unübersichtlichen und beängstigenden Situationen auch heutzutage helfen.  In vielen Gemeinden gibt es den Wunsch, Ängste und Polarisierungen in der Gesellschaft durch Gesprächsangebote abzubauen.  Ein christlich geprägter Dialog im Geist der Liebe und der Besonnenheit kann tatsächlich helfen, Polarisierungen zu überwinden. Dazu bedarf es notwendigerweise politischer Antworten auf Globalisierung, sozialen Wandel und Abstiegsängste. Hier kann Kirche sowohl soziale Verwerfungen durch Wirtschaftsprozesse und Regierungshandeln kritisieren als auch eine grundlegende Zuversicht in die Gestaltungs- und Veränderungsfähigkeit von Politik verbreiten.

 




08.02.2019
Demokratie stärken

Umgang mit Rechtspopulismus

Kirchenvorstandstag des Ev. Dekanats Gießen beschäftigt sich mit Argumenten gegen rechte Parolen und Vorurteilen, unterstützt von Matthias Blöser vom ZGV. Link



15.01.2019
Demokratie stärken

Evangelische Kirche veröffentlicht Orientierungshilfe gegen Populismus

Gemeinde-Leitfaden erschienen - Internet-Seminare vor Start in EKHN Link



12.12.2018
Demokratie stärken

Workshop gegen menschenverachtende Einstellungen

Vikarinnen und Vikare der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erarbeiteten sich in einem Workshop Argumentations- und Handlungsstrategien gegen menschenverachtende Einstellungen. Link



04.07.2018
Demokratie stärken

Paroli den Parolen

Das Besuchsdienst-Magazin "...unterwegs zu Menschen" vom Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN nimmt in der Ausgabe 1/2018 den Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Blick. Link



29.09.2017
Zentrum

Warum wählen Deutsche den Protest

Darüber spricht Matthias Blöser vom ZGV mit der Multimediaredaktion des Ev. Medienhauses Frankfurt Link



25.09.2017
Zentrum

Jung sieht in Wahlergebnis „Warnsignal“

Kirchenpräsident für offene, demokratische Gesellschaft Link



22.09.2017
Zentrum

Wer die Wahl hat, hat Demokratie

Themen-Special zur Bundestagswahl Link



06.09.2017
Zentrum

Neuer Mitarbeiter im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung

Projektstelle „Demokratische Kultur in der Gesellschaft stärken. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ mit Matthias Blöser besetzt. Link



29.08.2017
Zentrum

"Konsens und Konflikt. Politik braucht Auseinandersetzung"

Oberkirchenrat Christian Schwindt kommentiert EKD-Schrift, die am 22. August 2017 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Link



Verantwortlich:

Matthias Blöser
Matthias Blöser
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-60
m.bloeser(at)zgv.info
Demokratie stärken
Nach Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Wetterau Studium der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Friedens- und Konfliktforschung in Marburg, Rennes und Québec. Seit 2007 ehrenamtlicher Bildungsarbeiter zu den Themen Demokratische Teilhabe, Zivilcourage, Diskriminierung, extreme Rechte, Geschlechterverhältnisse und Gewerkschaften. Von 2011 bis 2017 hauptamtlicher Friedensarbeiter von pax christi im Bistum Limburg. 
Seit September 2017 Projektreferent „Demokratie stärken“ im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN.


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