Maisfeld


27.01.2015
Biotreibstoff

EU-Agrotreibstoffpolitik

Die EU hat sich 2009 auf Grundlage der Erneuerbare-Energien-Richtlinie das Ziel gesetzt, dass jeder EU-Mitgliedstaat im Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien im jeweiligen Verkehrssektor energetisch auf 10 % gesteigert haben soll. Die soll zum Großteil durch den Einsatz von Agrotreibstoffen (Bioethanol, Biodiesel) erfolgen. Die Bundesregierung hat sich sogar ein noch ehrgeiziger es Ziel für 2020 gesetzt, die Biokraftstoffquote soll dann 13,2 % betragen. Kraftstoffunternehmen müssen in Deutschland seit dem Jahr 2007 einen gesetzlich festgelegten Anteil ihres Kraftstoffabsatzes in Form von Agrotreibstoffen absetzen. Für die Jahre 2010 bis 2014 beträgt diese energetisch berechnete Biokraftstoffquote 6,25 %. Ab dem Jahr 2015 werden die Biokraftstoffquoten auf die Treibhausgasminderung als Bezugsgröße umgestellt.

Weitere Informationen:

Hintergrundpapier zur Agrotreibstoffpolitik, 2012

Resolution der EKHN-Synode zu Biosprit, April 2012

Energie vom Acker, 2009



27.01.2015
Biotreibstoff

EU-Agrotreibstoffpolitik

Jeder EU-Mitgleidsstaat soll bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien im jeweiligen Verkehrssektor energetisch auf 10 % gesteigert haben. Die soll zum Großteil durch den Einsatz von Agrotreibstoffen erfolgen. Link



Verantwortlich:

Maren Heincke
Dr. Maren Heincke
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-47
m.heincke(at)zgv.info
Ländlicher Raum
Dr. Maren Heincke (Dipl.-Ing. agr.), geb. 1967
  • Studium der Agrarwissenschaften in der Fachrichtung „Umweltsicherung und Entwicklung ländlicher Räume“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
  • soziale und landwirtschaftliche Praktika in Deutschland, Kenia und Schottland. 
  • Promotion an der Universität Stuttgart-Hohenheim zum Thema „Landwirtschaft und Klimawandel“ im     Fachgebiet Bodenkunde, Teile der Doktorarbeit fanden in Costa Rica statt.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Themenbereichen „Nachhaltige Entwicklung des Ernährungs- und   Landwirtschaftssektors“ in Karlsruhe sowie „Gentechnologie“ in Berlin.
  • Seit 2003 „Referentin für den Ländlichen Raum“ im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
  • Mitglied der „Kammer für Nachhaltige Entwicklung“ der EKD. 


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