Innenstadt Frankfurt am Main, Foto: Befurt


10.09.2021
Stadtentwicklung

Gemeinwohlorientierte Bodenpolitik für Frankfurt

Prof. Burkhard Horn, ehemals wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, erläuterte in seinem Einstiegsvortrag bei einer Veranstaltung in Frankfurt Ursachen der aktuellen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarktmarkt in den deutschen Metropolregionen. Dabei betonte er den Einfluss der Öffnung des Boden- und Wohnungsmarktes für Finanzinvestoren und forderte die Kommunen auf, die eigene Handlungsfähigkeit durch eine schrittweise Flächenankaufspolitik zu erhöhen.
Dafür bedarf es auch der Verbesserung der kommunalen Handlungsmöglichkeiten, wie Stephan Reiß-Schmidt (München) und Ricarda Pätzold (difu Berlin) mit Verweis auf die Forderungen des Bündnisses Bodenwende ausführten.
Über die bodenpolitischen Handlungsschwerpunkte für Frankfurt diskutierten Katharina Wagner (Stadt Frankfurt), Ulrich Caspar (IHK Frankfurt), Liv Dizinger (DGB) und Michael Zimmermann-Freitag (Paritätischer Hessen). Sie machten deutlich, dass Frankfurt seine bodenpolitischen Handlungsmöglichkeiten für mehr Bauland bei gleichzeitigen intelligenten Maßnahmen zum Flächensparen nutzen sollte. Darüber hinaus wurden die Konzeptvergaben von Grundstücken als guter Ansatz eingeschätzt, der deutlich ausgeweitet werden sollte.

zur Aufzeichnung der Veranstaltung


Veranstalter: Sozialpolitische Initiative Frankfurt und das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN.

von: Stefan Heinig, Referat Stadt- und Landentwicklung im ZGV