Foto: Michael Grunewald


06.01.2014
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Im Zeitalter der digitalen Datenverarbeitung spielt der Schutz der Daten eine immer wichtigere Rolle. Die Trennung von Öffentlichkeit und Privatheit ist durch die Verarbeitung unserer Daten in Frage gestellt. Wir hinterlassen zunehmend digitale Datenspuren, die Rückschlüsse auf unser Verhalten und letzten Endes auf uns als Individuum in der Gemeinschaft zulassen. So wird von jedem Menschen ein digitales Abbild geschaffen, das den Menschen nicht in seiner Vielfältigkeit zeigt, sondern auf meist sicherheitsrelevante und ökonomisch verwertbare Faktoren reduziert.

Daher setzen wir uns vor allen Dingen damit auseinander, dass immer mehr private Firmen in den Besitz unserer Daten kommen und sich dadurch der Kontrolle, wie diese Daten genutzt werden, teilweise entziehen.

Unser Blick auf diese Entwicklung ist geprägt von der Gewissheit, dass der Mensch mehr ist als die Summe seiner Daten. Technologien, die nicht in erster Linie dem Menschen, sondern vorrangig ökonomischen Interessen und Überwachungsbedürfnissen dienen, sind kritisch zu hinterfragen.



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Verantwortlich:

Michael Grunewald
Michael Grunewald
Albert-Schweitzer-Str. 113–115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-48
m.grunewald(at)zgv.info
Umwelt & Digitale Welt
Dipl. Soz. Michael Grunewald (*1959) Michael Grunewald absolvierte nach der Realschule 1976 – 1978  eine Ausbildung zum Betriebsschlosser bei der Adam Opel AG. Schon während der Ausbildung wurde er zum Interessenvertreter der Jugendlichen gewählt. Dieser Tätigkeit ging er in Vollzeit bis 1982 nach, bevor er seinen Wehrdienst ableistete. 1984 besuchte er die Akademie der Arbeit an der Universität Frankfurt, deren 50. Lehrgang er 1985 abschloss. Gepackt von der Möglichkeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu erfassen und Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, holte er auf dem Hessenkolleg Frankfurt 1987 – 1989 sein Abitur nach, um ab 1990 Soziologie und Pädagogik sowie Psychoanalyse zu studieren.  Noch bevor er sein Studium 1997 beendet hatte, begann er in einer offenen Jugendeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft außerschulische Bildung e.V. in Frankfurt am Main damit, Bildungsprozesse bei Jugendlichen professionell zu begleiten.  Von 1996 – 2006 war er nebenberuflich als Privatdozent an der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design für den Bereich der sozial-ökologischen Bildung verantwortlich. 2001 wechselte er, zuerst mit halber Stelle, in das heutige Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, um als Beauftragter für Jugendbildung zu wirken.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Begleitung von Bildungsprozessen bei Jugendlichen, vor allem im Bereich des sozialen Lernens und der Erlangung von Kompetenzen im Zeitalter digitaler Medien. Er ist seit 2004 ehrenamtlicher Jugendschutzsachverständiger bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Berlin.


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