Foto: Michael Grunewald


01.09.2020
Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Digitalisierung und Nachaltigkeit

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Zusammenhang zu beleuchten, ist äußerst relevant. Allein das Internet benötigt acht bis zehn Prozent des globalen Energieverbrauchs, wie aus einer Berechnung von Greenpeace aus dem Jahre 2019 hervorgeht. Tendenz steigend. So muss davon ausgegangen werden, dass das Internet und die sich weiter verbreitenden smarten Systeme einen höheren Energiebedarf zur Folge haben und somit auch einen höheren CO-2 Ausstoß. Für eine nachhaltige Bilanzierung muss aber gegengerechnet werden, welche Einsparungen sich durch die Möglichkeiten des Internets ergeben.

Doch nicht allein der Stromverbrauch ist ein Thema, auch der Verbrauch von Ressourcen wie seltenen Erden, die für die Produktion von Hardware benötigt werden. Der hohe Bedarf an Hardware, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht, wirft nicht nur die Frage nach der Endlichkeit der Ressourcen auf, sondern ist auch eine Friedensfrage. Schließlich handelt es sich bei den Ressourcen, die für die Hardwareproduktion benötigt werden, um sogenannte Konfliktressourcen.

Als Landeskirche bemühen wir uns, mit gutem Beispiel vorangehen. Bei Neu- und Ersatzbeschaffungen sollen Fragen des Stromverbrauchs sowie der Produktionsbedingungen mit in Kaufentscheidungen einbezogen werden. Dies ist nicht so einfach, denn oftmals fehlt es an entsprechenden Daten. Daher ist es unser Bestreben uns mit Initiativen und Organisationen auszutauschen, die sich für eine nachhaltige Digitalisierung einsetzen.




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Verantwortlich:

Michael Grunewald
Michael Grunewald
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-48
m.grunewald(at)zgv.info
Umwelt & Digitale Welt
Dipl. Soz. Michael Grunewald (*1959) Michael Grunewald absolvierte nach der Realschule 1976 – 1978  eine Ausbildung zum Betriebsschlosser bei der Adam Opel AG. Schon während der Ausbildung wurde er zum Interessenvertreter der Jugendlichen gewählt. Dieser Tätigkeit ging er in Vollzeit bis 1982 nach, bevor er seinen Wehrdienst ableistete. 1984 besuchte er die Akademie der Arbeit an der Universität Frankfurt, deren 50. Lehrgang er 1985 abschloss. Gepackt von der Möglichkeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu erfassen und Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, holte er auf dem Hessenkolleg Frankfurt 1987 – 1989 sein Abitur nach, um ab 1990 Soziologie und Pädagogik sowie Psychoanalyse zu studieren.  Noch bevor er sein Studium 1997 beendet hatte, begann er in einer offenen Jugendeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft außerschulische Bildung e.V. in Frankfurt am Main damit, Bildungsprozesse bei Jugendlichen professionell zu begleiten.  Von 1996 – 2006 war er nebenberuflich als Privatdozent an der Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design für den Bereich der sozial-ökologischen Bildung verantwortlich. 2001 wechselte er, zuerst mit halber Stelle, in das heutige Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, um als Beauftragter für Jugendbildung zu wirken.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Begleitung von Bildungsprozessen bei Jugendlichen, vor allem im Bereich des sozialen Lernens und der Erlangung von Kompetenzen im Zeitalter digitaler Medien. Er ist seit 2004 ehrenamtlicher Jugendschutzsachverständiger bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Berlin.


Lukas Spahlinger
Lukas Spahlinger
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