„Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht dem Elenden und Armen.“ (Sprüche 30, 8 und 9)

Aktion zur Gründung der Allianz für den freien Sonntag Rheinland-Pfalz (Foto: zgv)Betriebsbesuch bei Fuhrländer (Foto: zgv)Das Patenschaftsprojekt st.ar.k auf der Ausbildungsmesse in Darmstadt (Foto: zgv)Betriebsbesuch in einem Logistikunternehmen (Foto: zgv)Besuch eines Logistikunternehmens (Foto: zgv)Demonstration gegen die Hartz IV Reformen in Frankfurt am Main (Foto: zgv)Ausstellung "Wenn keiner grüßt und alles schweigen"- Mobbing in der Arbeitswelt (Foto: zgv)
Aktion zur Gründung der Allianz für den freien Sonntag Rheinland-Pfalz (Foto: zgv)
Betriebsbesuch bei Fuhrländer (Foto: zgv)
Das Patenschaftsprojekt st.ar.k auf der Ausbildungsmesse in Darmstadt (Foto: zgv)
Betriebsbesuch in einem Logistikunternehmen (Foto: zgv)
Besuch eines Logistikunternehmens (Foto: zgv)
Demonstration gegen die Hartz IV Reformen in Frankfurt am Main (Foto: zgv)
Ausstellung "Wenn keiner grüßt und alles schweigen"- Mobbing in der Arbeitswelt (Foto: zgv)

Arbeit & Soziales

Arbeitsgesellschaft und Sozialstaat im Wandel

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, wie Digitalisierung und zunehmender Individualisierung, steht die Arbeitswelt vor großen Herausforderungen: die Arbeitsverdichtung nimmt zu, von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird Flexibilität und Mobilität erwartet, aber Kinder und Familien brauchen Stabilität. Der globale Wettbewerb setzt auch mittelständische Unternehmen unter Druck, Arbeitsplatzabbau und –verlagerungen nehmen zu, für Langzeitarbeitslose wird der Einstieg in den Arbeitsmarkt immer schwerer. Die sozialen Sicherungssysteme passen nicht mehr zu den auf Flexibilität setzenden Arbeitsbedingungen.
Wir setzen uns kritisch mit diesen Veränderungen und deren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Menschen und ihrer Familien auseinander.

Themen wie: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Mindestlohn, Langzeitarbeitslosigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, soziale Sicherungssysteme bestimmen die Diskussion in der Arbeits- und Sozialpolitik. Arbeit muss zukünftig besser und gerechter verteilt werden. Dabei gibt es drängende Fragen: Wie lässt sich Altersarmut verhindern? Wie hoch muss der Lohn sein, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon leben können. Wie finden  langzeitarbeitslose Menschen wieder eine Arbeitsstelle? Wie können junge Menschen ihren beruflichen Weg finden?

Wir beobachten und analysieren diese Entwicklungen und beschäftigen uns damit, wie die gewonnenen Erkenntnisse und Positionen in die Gestaltung der Erwerbsarbeit und der sozialen Sicherungssysteme, die bislang ausschließlich auf Erwerbsarbeit ausgerichtet sind, einfließen können. Dabei gehen wir von einem umfassenden Arbeitsbegriff aus: Denn Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit! Wenn wir das Wort „Arbeit“ hören, denken wir zuerst an Erwerbsarbeit. Aber: Sich um Kinder und Pflegebedürftige kümmern, Nachbarschaft pflegen, bürgerschaftliches Engagement zeigen oder sich weiterbilden, ist auch Arbeit.

Als Referentinnen, Gesprächsteilnehmerinnen oder Veranstalterinnen sind wir an vielen Veranstaltungen beteiligt und organisieren Betriebsbesuche sowie Seminarangebote für Erwerbslose.

Wir kooperieren in unserer Arbeit  mit Gewerkschaften, Unternehmen, Verbänden, Politik, katholischen Partnern, Erwerbsloseninitiativen und Ausbildungsnetzwerken sowie diversen Bündnissen in Hessen und Rheinland-Pfalz und auf Bundesebene mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA).

Aus christlicher Sicht ist das Menschenrecht auf Arbeit unmittelbarer Ausdruck der Menschenwürde, die jedem Menschen als Geschöpf Gottes zukommt. Auf dieser Grundlage setzen wir uns für eine gerechte Arbeitswelt ein.


14.09.2021
Betriebsbesuche

Vom Abwasser zum Frischwasser. Besuch in der Kläranlage Selters

Weit nasenfreundlicher als zuvor befürchtet, erlebten rund zwanzig Pfarrerinnen, Pfarrer und Mitarbeitende des Evangelischen Dekanats Westerwald einen Betriebsbesuch in der Kläranlage Selters. Link



08.06.2021
Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft

Report „Jobcenter der Zukunft“ erschienen. Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) hat in 16 deutschen Städten Expert*innen danach gefragt, was gut und was schiefläuft im Jobcenter. Link



11.05.2021
Arbeit der Zukunft

Besser geht immer – aber wie? Die Arbeit von morgen gestalten

Viele Beschäftigte beschreiben momentan psychische Belastungen bei der Arbeit von zuhause und Schwierigkeiten, Privatleben und Berufliches zu trennen. Link



07.05.2021
Europa

„Die Zukunft liegt in deinen Händen“ – zum Start der Konferenz für Europa am 09. Mai

Die Europäische Union (EU) eröffnet am diesjährigen Europatag (09. Mai) offiziell die Konferenz zur Zukunft Europas. Alle Europäer:innen sind eingeladen, ihre Stimme zu erheben. Link



06.05.2021
Arbeit & Soziales

Teilerlass der Kirchensteuer bei Abfindungen

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN ) hat sich bereit erklärt, den Mitgliedern 50% der auf eine Abfindung entfallenden Kirchensteuer zu erlassen. Link



30.04.2021
Arbeit der Zukunft

Besser geht immer – aber wie? Ein Update von Interessenvertretung und Mitbestimmung

Demokratie wird auch in Unternehmen gestärkt. Und die betriebliche Mitbestimmung ist ein wesentlicher Pfeiler einer demokratischen Kultur in Betrieben und Organisationen. Link



29.04.2021
Arbeit & Soziales

Zum Tag der Arbeit: Aufmerksam bleiben für ungerechte Verhältnisse

Gewerkschaften und Kirche engagieren sich oft gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit. Link



21.04.2021
Arbeit der Zukunft

Besser geht immer. Aber wie?

Arbeitskultur im Wandel Link



16.04.2021
Arbeit & Soziales

Endspurt für ein starkes Lieferkettengesetz

Gesetzesentwurf für ein deutsches Lieferkettengesetz kommt voraussichtlich am 22. oder 23. April 2021 zur ersten Lesung in den Bundestag. Noch sind Nachbesserungen möglich. Link



19.02.2021
Arbeit & Soziales

EKD-Text 135 „Verantwortung in globalen Lieferketten" erschienen

Das von der EKD-Kammer für nachhaltige Entwicklung herausgegebene Impulspapier wagt einen Ausblick auf das globale Handeln nach der Corona-Pandemie und erläutert aus evangelischer Perspektive, wie nachhaltiges Wirtschaften... Link



Verantwortlich:

Heike Miehe
Heike Miehe
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-45
h.miehe(at)zgv.info
Arbeit & Soziales
Heike Miehe, Dipl. Soziologin,  geb. 1962 in Gütersloh
Studium der Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg mit dem Schwerpunkt Erwerbstätigkeit von Frauen im internationalen Vergleich.
Vorherige Tätigkeiten: Bildungswerk der Hess. Wirtschaft in Darmstadt und Projekttätigkeit bei der (ehem.) GTZ in Eschborn.
Längere Auslandsaufenthalte in Peru, Nicaragua und Frankreich.    

Seit 1996 beschäftigt beim Zentrum Gesellschaftlich Verantwortung der EKHN und dessen Vorgängereinrichtungen als Referentin für Arbeit und Soziales.

Arbeitsschwerpunkte: Veränderungen in der Arbeitswelt, Betriebsbesuche, Prekäre Beschäftigung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Leben im Alter.
Geschäftsführung des Ausbildungsnetzwerkes st.ar.k,
Mitglied im EKHN-Netzwerk „Leben im Alter“
Mitglied im KDA Bundesausschuss Arbeit & Technik

Stellv. Vorsitzende im Beirat der Stiftung DiaStart der Diakonie Hessen

Verheiratet, zwei Kinder


Marion Schick
Marion Schick
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-51
m.schick(at)zgv.info
Arbeit & Soziales
Diplom-Soziologin, Marion Schick, geb. 1956, Hofheim am Taunus 1976 Fachhochschulreife, Wirtschaftsgymnasium Hofheim am Taunus. 1976 – 1978 Ausbildung zur Industriekauffrau, Hoechst AG. Danach Tätigkeit als Industriekauffrau in der Hoechst AG, Abt. Rechnungswesen, Nachkalkulation (1978 – 1980). Anschließend Studium der Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Seit 1993 Beauftragte für Arbeitslosenfragen beim Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie seinen Vorgängereinrichtungen.


Julia Dinkel
Dr. Julia Dinkel
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-55
j.dinkel(at)zgv.info
Arbeit & Soziales

Nach dem Abitur Studium der Politikwissenschaft in Bamberg und Helsinki. Von 2007 bis 2010 und 2014 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Universität Bamberg. 2010 bis 2013 Stipendiatin des Bayerischen Elitenetzwerks. Promotion mit einer Arbeit zu regionalen Integrationsprojekten. Darüber hinaus Tätigkeit als freie Referentin für Planspiele zur Europäischen Union bei der Firma EuroSoc GmbH (2012-2016). Längere Auslandsaufenthalte in Finnland und Chile.

Arbeitsschwerpunkte: Europäische Arbeitsmarktfragen und berufliche Jugendbildung



Julia Unser
Julia Unser
Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115
55128 Mainz
Telefon: 06131 28744-32
j.unser(at)zgv.info
Arbeit & Soziales
Sekretariat


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